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06.10.2026
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Themen dieser Sendung
- Rattengift verboten: Wie Schädlingsbekämpfung künftig läuft
- Ukraine-Krieg: Wadephul verteidigt Handschlag mit Lawrow
- Marktbericht: Positive Vorzeichen könnten DAX beflügeln
- Handyschmuggel in die JVA Meppen: Beamtin unter Verdacht
- "Bis es knallt": Elektrolanze soll Staudenknöterich vernichten
- Microsoft-Authenticator-Backup ab Januar nicht mehr mit Microsoft-Konto
- ChatGPT-App für macOS: Angreifer konnten sensible Daten einsehen – wie bei Muse
- CISA warnt vor Angriffen auf Zammad und Citrix NetScaler
Volltext / Sendeskript
Guten Morgen auf Naturals Gaming Radio — hier sind eure Nachrichten.
Ratten sind ein fester Bestandteil des urbanen Ökosystems. Sie leben im Verborgenen, direkt unter den Gehwegplatten, in Hinterhöfen oder Parks. Doch beliebt sind die kleinen Nager nicht. Sie gelten als unhygienisch durch ihre Nähe zur Kanalisation und zum Müll. Wer einen Befall feststellt und etwas dagegen tun möchte, steht ab diesem Herbst vor einer ganz neuen Situation. Ab Ende Oktober dürfen auch bereits gekaufte Altbestände von Rattengift nicht mehr eingesetzt werden. Die Schädlingsbekämpfung muss daher künftig mit anderen Mitteln stattfinden.
Was uns international beschäftigt:
Wadephul verteidigt seinen Handschlag mit Lawrow nach dem Treffen. Das ist laut Newsblog ein zentrales Thema des Tages. Selenskyj macht dazu eine Andeutung. Alle Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine laufen zusammen. Der Fokus liegt auf den diplomatischen Signalen. Diese Gespräche finden unter spannten Vorzeichen statt. Die Reaktionen aus Kiew bleiben abzuwarten.
Auf den Märkten:
Positive Vorzeichen könnten den DAX beflügeln. Der deutsche Leitindex könnte etwas positiver in den Tag starten. Gute Vorzeichen dafür kommen aus den USA. Dort hat der Tech-Index Nasdaq gestern ein Rekordhoch erzielt. Der Broker IG taxiert den DAX zur Stunde 0,3 Prozent im Plus. Das entspricht einem Stand bei 25.323 Punkten. Anleger blicken somit optimistisch in den Handelstag.
Kurz notiert:
Eine 32-jährige Beamtin der JVA Meppen steht unter Verdacht. Sie soll Handys und Drogen hinter die Gefängnismauern geschleust haben. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück wirft der Frau Bestechlichkeit vor. Wie Behördensprecher Martin Schanz sagt, laufen die Ermittlungen seit einem Dreivierteljahr. Wie die Beamtin dabei genau vorgegangen sein soll, ist bisher nicht bekannt. Gegen acht weitere Beschuldigte ermittelt die Behörde ebenfalls.
Und noch:
Jakob Bothe bekämpft Staudenknöterich mit einer Elektrolanze. Jede einzelne Pflanze muss er mit der Spitze berühren. Er hält sie für mehrere Sekunden dort. "Bis es entweder zischt oder knallt", sagt der Gartenbauer. Das ist ein Zeichen, dass der Stängel kaputt gegangen ist. Durch die Hitze wird die Pflanze zielgerichtet zerstört. So verdrängt der Knöterich aus Japan keine heimischen Arten.
Tech und Security —
Microsoft ändert die Regeln für Authenticator-Backups. Ab Januar 2027 geht das nicht mehr mit persönlichen Microsoft-Konten. Aktuell bietet der Authenticator die Möglichkeit, ein Backup in der Cloud anzulegen. Damit lassen sich Codes auf neuen Geräten wieder einspielen. Die Codes basieren auf einem geheimen Schlüssel, dem Seed. Dieser generiert alle 30 Sekunden einen neuen One-Time-Passcode. Nutzer sollten ihre Konfigurationen rechtzeitig prüfen.
Wichtig für alle, die online sind:
Agentische Tools laufen direkt auf dem Rechner. Sie benötigen oft weitreichende Zugriffsrechte. Das macht sie potenziell angreifbar. Bei der ChatGPT-App für macOS gab es solche Schwachstellen. Angreifer konnten sensible Daten einsehen. Ähnliches passierte bereits bei der App Muse. Sicherheitsforscher warnen vor den Risiken solcher Rechte.
Sicherheitswarnung:
CISA warnt vor Angriffen auf Zammad und Citrix NetScaler. Mehrere Sicherheitslücken stehen derzeit im Visier von Angreifern. Bereits am Wochenende wurden Angriffe auf eine Zero-Day-Lücke in Citrix NetScaler bekannt. Hinzu kommen beobachtete Attacken auf die Helpdesk-Software Zammad. Unternehmen sollten ihre Systeme dringend patchen. Diese Lücken ermöglichen unbefugte Zugriffe auf sensible Daten.
Wer heute ans Wasser will, bleibt besser an Land. Es ist aktuell zu kalt und zu unruhig für Badespaß.
Wetter: Im Norden bewölkt und kühl mit 12 Grad, Hamburg 14, Köln und Frankfurt wechselnd bei 16 bis 18 Grad.
Nehmt euch heute ein wenig Zeit für euch selbst, denn der Tag startet ruhig. Die nächsten News gibt's um 9:00 Uhr — bis dahin Musik auf Naturals Gaming Radio.