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09.10.2026 15:00 Uhr 5:03

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  • Mehr als 50 Kanister mit Giftstoffen im Wald entsorgt
  • Schleifähre "Missunde III" erneut außer Betrieb
  • Ukraine-Krieg | Klitschko: Einwohner sollen Kiew verlassen
  • Bahn will bis 2031 weniger wichtige Strecken sanieren bisher geplant
  • Naturkundemuseum: Hamburgs Grüne gehen auf Distanz
  • Tausende europäische Windanlagen und Solarparks offen im Internet
  • Angreifer können Systeme mit IBM Verify Identity Access übernehmen
  • Mastercard führt ab 2027 Offline-Zahlungen in Europa ein
Noch schnell die Nachrichten — ihr hört Naturals Gaming Radio. Unbekannte Täter haben in einem Waldstück bei Lutzhorn über fünfzig Kanister mit Giftstoffen entsorgt. Laut Kreisfeuerwehrverband Pinneberg befinden sich unter anderem Salzsäure und Isopropanol in den Behältnissen. Einige Fässer sind beschädigt, wodurch die Stoffe austreten und miteinander reagieren. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass die Substanzen gesundheitsschädlich sind. Deshalb wurde der Bereich weiträumig abgesperrt, um Anwohner und Passanten zu schützen. Auch interessant: Die Schleifähre Missunde III bleibt für den Rest der Woche außer Betrieb. Der Landesbetrieb für Küstenschutz teilt mit, dass erneut ein Defekt an einem Landkeil vorliegt. Dabei ist eine Antriebskette gerissen, was den Betrieb unmöglich macht. Normalerweise wird der Keil an den Wasserstand angepasst, um ein sicheres Anlegen zu ermöglichen. Ohne diese Technik kann die Fähre nicht sicher be- und entladen werden. Weltweit: Der Kiewer Bürgermeister rät den Einwohnern dringend, die Stadt zu verlassen. Diese Warnung kommt vor dem Hintergrund des andauernden Konflikts in der Ukraine. Zudem hat die Ukraine eine russische Treibstoffanlage für Marschflugkörper angegriffen. Die Lage bleibt angespannt und die Sicherheitslage in der Hauptstadt ist prekär. Die Behörden mahnen zur Vorsicht und zum Verlassen der betroffenen Zonen. Außerdem: Die Deutsche Bahn wird ihre Generalsanierung langsamer vorantreiben als ursprünglich gedacht. In den kommenden fünf Jahren sollen erheblich weniger Hauptstrecken saniert werden. Bis 2031 sind nur noch dreizehn statt der geplanten einundzwanzig Strecken vorgesehen. Konzern und Bundesverkehrsministerium haben diese Entscheidung heute offiziell mitgeteilt. Das bedeutet für viele Pendler weiter Baustellen und Umleitungen auf den wichtigsten Routen. Politisch spannend: Hamburgs Grüne gehen auf Distanz zum geplanten Naturkundemuseum. Eigentlich war im Koalitionsvertrag festgelegt, dass die Stadt so ein Museum bekommt. Nun wollen die Grünen jedoch die Reißleine ziehen und umsteuern. Fraktionschef Michael Gwosdz argumentiert, man könne nicht gleichzeitig bei Kitas und Schulen sparen. Gleichzeitig knapp eine halbe Milliarde Euro für ein Großprojekt auszugeben, sei nicht vertretbar. Tech und Security — hier die wichtigsten Meldungen aus der digitalen Welt. IT-Sicherheitsforscher haben Verwaltungssysteme von Windkraft- und Solarparks im Internet kartiert. Im Zentrum stehen Anlagen aus vierzig europäischen Ländern. Eine hohe vierstellige Zahl dieser Systeme ist offen im Netz zu finden. Das hat die IT-Sicherheitsfirma Modat auf einer Konferenz in Den Haag vorgestellt. Nutzer sollten prüfen, ob ihre Systeme hinter Firewalls liegen. Für alle, die updaten sollten: Angreifer können Systeme mit IBM Verify Identity Access übernehmen. Insgesamt zwanzig zwei Sicherheitslücken in IBM Verify Identity Access und IBM Security Verify Access wurden identifiziert. Im schlimmsten Fall können Angreifer Systeme vollständig kompromittieren. Sicherheitspatches stehen bereits zum Download bereit. Administratoren sollten die Updates sofort installieren, um Risiken zu minimieren. Sicherheitswarnung: Mastercard führt ab 2027 Offline-Zahlungen in Europa ein. Am achten Oktober wurden neue Anforderungen für diese Funktion angekündigt. Im April 2025 traf ein Stromausfall Spanien und Portugal. Damals konnten rund fünfzig fünf Millionen Menschen plötzlich nicht mehr digital bezahlen. Diese Erfahrung zeigt, wie wichtig unabhängige Zahlungsmethoden sind. Wer heute ans Wasser will, findet an der Nordsee bei Sylt um neunzehn Grad Ruhe. An der Ostsee in Kiel und Rügen liegen die Temperaturen bei rund zwanzig Grad. Wetter: Im Norden ist es sonnig und trocken mit fünfundzwanzig bis sechsundzwanzig Grad. In Hamburg wird es achtundzwanzig Grad warm. In Köln und Frankfurt wird es schwül bei einunddreißig bis zweiunddreißig Grad. Passt heute auf euch auf, die Temperaturen in den Städten sind echt knackig. Die nächsten News gibt es um sechzehn Uhr — bis dahin Musik auf Naturals Gaming Radio.
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