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13.10.2026
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Themen dieser Sendung
- DJV-Chef über beschlagnahmte Interviews: "Frontalangriff auf Pressefreiheit"
- Insolvenz am Flughafen Düsseldorf: Acht Geschäfte müssen schließen
- Landesweite Demonstrationen: Frankreichs Schüler lassen nicht locker
- Ukraine-Krieg: 70 Meter hohe Flammen über russischer Gas-Pipeline
- Galeria-Insolvenz: Wie geht's weiter für Angestellte und Kunden?
- Patchday SAP: Angreifer können Systeme übernehmen
- Sicherheitslücke: DoS-Attacken auf IBM SPSS Modeler möglich
- Sicherheitslücke mit maximalem Schweregrad bedroht GitLab
Volltext / Sendeskript
Das war gerade euer Track — und jetzt 17:00 Uhr, hier die News auf Naturals Gaming Radio.
Der Deutsche Journalisten-Verband reagiert empört auf den Einsatz der Ermittler.
Aufnahmen der Nachrichtenagentur Zeit wurden von der Polizei beschlagnahmt.
Verbandchef Beuster nennt das einen Frontalangriff auf die Pressefreiheit.
Er betonte im NDR-Interview auf der Woche der Pressefreiheit in Hamburg.
Man kann Recherchematerial nicht einfach für die Strafverfolgung nutzen.
Es geht hier direkt um den Schutz der Quellen.
Journalistinnen und Journalisten sind nach dem Gesetz Berufsgeheimnisträger.
Menschen wenden sich an die Medien, um Skandale aufzudecken.
Sie vertrauen darauf, dass ihre Identität geheim bleibt.
Finanziell:
Am Flughafen Düsseldorf geht eine Ära zu Ende.
Ein Familienunternehmen, das seit fast 80 Jahren dort aktiv ist, kündigt an.
Alle acht Geschäfte des Betreibers müssen nun schließen.
Die t-online-Redaktion bestätigte die Schließung am Nachmittag.
Nach acht Jahrzehnten ist damit Schluss für diese Filialen.
Die Konkursverwaltung hat die Entscheidung offiziell verkündet.
Reisende müssen sich auf weniger Angebote einstellen.
Der Betreiber hatte im Insolvenzverfahren keine Zukunftsperspektive mehr gesehen.
Über die Grenzen hinaus:
In Frankreich gehen wieder Zehntausende Schüler auf die Straße.
Sie protestieren gegen die aktuellen Lernbedingungen an den Schulen.
Viele Einrichtungen sind wieder blockiert, um den Unterricht zu stören.
Die Forderungen der jungen Menschen sind seit Längerem bekannt.
Sie fordern deutlich bessere Rahmenbedingungen für Studium und Lehre.
Die bisherigen Zugeständnisse der Politik sind ihnen zu gering.
Die Demonstrationen finden landesweit statt und ziehen große Kreise.
Die Polizei meldet bislang weitgehend friedliche Verläufe in den Städten.
Was uns international beschäftigt:
Über einer russischen Gaspipeline loden aktuell 70 Meter hohe Flammen.
Dies berichtet das Newsblog zum Krieg in der Ukraine.
Selenskyj wirft Russland weitere Angriffe trotz Waffenruhe vor.
Es geht dabei um die sogenannte Energie-Waffenruhe.
Ein EU-Land geht nun gegen russische Touristen vor.
Die Lage bleibt angespannt und entwickelt sich rasant.
Die massive Stichflamme symbolisiert die anhaltenden Konfliktherde.
Experten beobachten die Situation mit großer Sorge.
Auf den Märkten:
Die Gastronomie und der Einzelhandel stehen vor neuen Herausforderungen.
Bei der Kaufhauskette Galeria ist die Lage nach der Insolvenz klarer.
Die Beschäftigten erhalten nun Insolvenzgeld von der Bundesagentur.
Bisher war tagelang unklar, ob weiter gezahlt wird.
Jetzt erhalten die Mitarbeiter zumindest diese finanzielle Absicherung.
Kunden sehen aber weiterhin abgesperrte Regale in den Filialen.
Die Unsicherheit über die Standorte bleibt bestehen.
Vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft herrscht große Ungewissheit.
Wie es konkret weitergeht, ist noch offen.
Tech und Security —
SAP hat einen großen Patchday veröffentlicht.
Angreifer können sich Zugriff auf isolierte Daten verschaffen.
Insgesamt gab es 16 neue Sicherheitshinweise für Nutzer.
Vier weitere Advisories standen auf GitHub bereit.
Die Lücken gefährden geschäftliche Informationen in Business-Software.
Sicherheitspatches stehen bereits zum Download bereit.
Firmen sollten ihre Systeme sofort auf den neuesten Stand bringen.
Achtung —
IBM hat ein Update für SPSS Modeler veröffentlicht.
Zwei Lücken in einer Open-Source-Bibliothek sind schuld.
Angreifer können die Software so zum Absturz bringen.
Es handelt sich um eine DoS-Attacke.
IBM sieht bislang keine aktive Ausnutzung der Schwachstellen.
Das Update schließt die kritischen Sicherheitslücken nun.
Nutzer sollten die Software umgehend aktualisieren.
Wichtig für alle, die online sind:
GitLab warnt vor Lücken mit maximalem Schweregrad.
Instanzen können mit Schadcode angegriffen werden.
Ein zügiges Update ist dringend empfohlen.
Die Entwickler haben die Lücken in Version 19.2.8 geschlossen.
Auch Version 19.3.5 ist betroffen und gepatcht.
Version 19.4.2 enthält ebenfalls die wichtigen Fixes.
Wer GitLab im eigenen Unternehmen einsetzt, muss handeln.
Ohne Update droht der komplette Verlust der Kontrolle.
Wer heute ans Wasser will — Nordsee bei Sylt um 19, Ostsee Kiel und Rügen rund 20 Grad, überall ruhig.
Wetter: Im Norden sonnig und trocken mit 25 bis 26 Grad, während Köln und Frankfurt schwül bei 31 bis 32 Grad bleiben.
Nehmt euch die Abendstunden für einen Spaziergang, das Wetter ist noch perfekt. Die nächsten Nachrichten hören Sie morgen früh um 8:00 Uhr — bis dahin Musik auf Naturals Gaming Radio.