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26.10.2026
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Themen dieser Sendung
- Unwetter im Norden: Sturmflutwarnung bis zum Nachmittag
- Wacken-Premiere in Japan: Bei Powerwolf stehen Sitzplatz-Fans auf
- Nach Auftritt von Audi-Chef bei Trump: Vor "Scham im Boden versinken"
- Drohnen für Ukraine: Norwegischer Abgeordneter umgeht Exportregeln
- Wacken Open Air goes Japan
- Neuer Gebäudetyp E: Gesetzentwurf für schnelles und günstiges Bauen
- Nachrichtendienste: BND und BfV wollen angeblich auf Google setzen
- Python schließt per Update kritische TLS-Lücke wegen eMudhra-Schlüsseln
- Brotli-Decoder-Lücke nicht nur in Node.js, sondern auch in Bun, Python und mehr
Volltext / Sendeskript
Naturals Gaming Radio, 17:00 Uhr — was heute noch passiert ist.
Das BSH hatte am Montagmorgen erneut eine Sturmflutwarnung herausgegeben. Diese galt bis 16.22 Uhr für die Küstenregionen. An der ostfriesischen Küste trat das Mittag-Hochwasser ein bis 1,5 Meter höher ein. Im Weser- und Elbegebiet lag es etwa 1,5 Meter über dem Mittelwert. An der nordfriesischen Küste war der Pegel sogar 1,5 bis 2 Meter höher. Wer am Wasser ist, sollte die Warnungen unbedingt beachten.
Aus aller Welt:
Es ist Sonntagabend in Yokohama, südlich von Tokio. Das Wacken Open Air ist zu Besuch in Japan. Das ist eine absolute Premiere für das Festival. Die Veranstaltung findet diesmal in einer Halle statt. Ganz ohne die bekannte Schlammschlacht auf dem Acker. Bei Powerwolf stehen sogar die Fans auf. Normalerweise sitzt das Publikum auf Stühlen. Die Atmosphäre ist anders, aber die Energie bleibt.
Politisch:
US-Präsident Donald Trump hat den Bau eines Audi-Werks in den USA verkündet. Das geschah am Sonntag auf einer Wahlkampfveranstaltung. Anschließend holte Trump Audi-Chef Gernot Döllner auf seine Bühne. Döllner dankte dem US-Präsidenten für dessen Unterstützung. VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo übte deutliche Kritik an diesem Auftritt. Sie sprach von einem Moment, in dem man vor Scham im Boden versinken könnte.
Digital:
Voraltete Vorschriften und bürokratische Verzögerungen brachten einen norwegischen Politiker dazu selbst zu handeln. Er umging die Exportregeln für Drohnen. Ziel war die Hilfe für die Ukraine. Der Abgeordnete wollte nicht länger auf die Bürokratie warten. So konnten die Geräte schneller dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Ein Blick ins Ausland:
Die Heavy-Metal-Party findet hierzulande auf einem Acker in Schleswig-Holstein statt. Die japanische Variante ist ein bisschen anders. Headbangen statt Schlammschlacht, das ist das Motto dort. Nebenbei gab es im hannoverschen Block schwere Ausschreitungen. Bei dem Derby gegen Braunschweig flogen Raketen und Böller. Auf den Rängen wurde randaliert, die Feuerwehr musste anrücken.
Im Bundestag:
Ein neuer Gesetzentwurf liegt für den Gebäudetyp E vor. Ziel ist schnelles und günstiges Bauen. Der Entwurf soll Bürokratie abbauen und Prozesse beschleunigen. Damit sollen Wohnungen und Hallen schneller entstehen. Die Debatte dazu läuft im Parlament an.
Tech und Security —
Der Bundesnachrichtendienst, das Bundesamt für Verfassungsschutz und der Militärische Abschirmdienst wollen auf Google setzen. Sie planen eine verteilte Cloudlösung für den Austausch geheimer Informationen. Das berichtet die Tagesschau unter Berufung auf vertraute Kreise. Sicher sein soll das System durch eine strikte Trennung. Es ist weder mit dem öffentlichen Internet noch der allgemeinen Google-Cloud verbunden.
Achtung —
Das Python-Team hat am Sonntag beschleunigte Sicherheitsupdates veröffentlicht. Betroffen sind die Versionen 3.15.2, 3.14.10, 3.13.18, 3.12.16 und 3.11.18. Hauptgrund sind kompromittierte Schlüssel mehrerer Zwischenzertifikate von eMudhra. Diese Lücke in der TLS-Implementierung ist kritisch. Wer die betroffenen Versionen nutzt, sollte dringend aktualisieren.
Security-Alert:
Eine Sicherheitslücke in Node.js wurde in der vergangenen Woche bekannt. Sie bekam rasch den Spitznamen node2shell. Es handelt sich um eine Lücke im Brotli-Decoder. Angreifer können dadurch aus dem Netz Schadcode einschleusen. Nun ist klar: Der Fehler steckt in der Brotli-Bibliothek selbst. Das betrifft auch Software wie Bun oder Python.
Wer heute ans Wasser will — Nordsee bei Sylt um 19, Ostsee Kiel und Rügen rund 20 Grad, überall ruhig.
Wetter: Im Norden wolkig und kühl bei 14 Grad, im Süden teils sonnig und milder bei 18 Grad.
Bleibt heute trocken, die Sturmflut ist abgeklungen. Die nächsten Nachrichten gibt's morgen früh um 8:00 Uhr — bis dahin Musik auf Naturals Gaming Radio.